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Mikroanimation auf dem Smartphone

Mikroanimationen für eine lebendige Website

Zu den wichtigsten Webdesign-Trends zählen kleine integrierte Animationen, die sogenannten Mikroanimationen. Sie verleihen der Website einen persönlichen Touch, geben ihr Tiefe und sorgen für eine größere Benutzerfreundlichkeit.
Mittwoch, 20. Mai 2020

Statische Webseiten sind längst passé. Heute geht es um intuitive Erlebnisse des Nutzers, damit er die Inhalte besser verstehen und validieren kann. Mikroanimationen lenken die Aufmerksamkeit des Users, überraschen, sind dynamisch und effektvoll. Sie übermitteln dem Nutzer ein direktes Feedback und eine Information über seine Handlung (beispielsweise einen abgeschlossenen Prozess), was starre Grafiken nur bedingt erfüllen können. Der Betrachter ist dabei zugleich auch der Teilnehmer, der mit der Mikroanimation länger konzentriert bleibt. Er bekommt die Möglichkeit selbst etwas zu tun bzw. auszulösen und kann sich mit der Website spielerisch beschäftigen.

Mit Wow-Effekt

Mikroanimationen gestalten Handlungsmomente unterhaltsam und einprägsam. Sie sind sowohl für Desktop-Ansichten als auch mobile Endgeräte einsetzbar. Manchmal reicht es, wenn zum Beispiel ein Feld eine Farbe ändert, wenn man draufklickt oder das schnelle Runterscrollen eine Aktualisierungsaktion auslöst. Infoboxen können aufpoppen, Tasten können umgeschaltet werden. Objekte und Videos, die sich bewegen, unterhalten den Nutzer und sorgen dafür, dass er sich länger auf der Website aufhält. Es wird eine visuelle Tiefe geschaffen, die auch zu mehr Interaktion einlädt.

Mikroanimation

Eine gute Animation kann sogar die User dazu bringen, auf der Website eine Aktion zu setzen. Zum Beispiel etwas zu kaufen oder einen Mitgliedschaftsantrag auszufüllen. Es wird damit auch die Bindung zum User gestärkt. Sie sind zunächst unauffällig, machen aber eine Website schöner und verbessern die UX/UI-Features. Jede Interaktion hat einen Einfluss auf die nächste Interaktion. Daher sollte auch damit nicht übertrieben werden. Eine andauernde Wiederholung, so schön sie sein mag, kann als störend und langweilig empfunden werden. Kein Nutzer möchte ständig die gleiche Animation sehen. Mikroanimationen kann man mit unsichtbaren Unterstützern vergleichen, die dann auftreten, wenn sie gebraucht werden und sie auf Basis ihres Auftretens und ihrer Ausdrucksweise beurteilt werden.

Katja Karina Kapelle

Katja schreibt, konzipiert und kontaktet im publicgarden. Hier bloggt sie zu Themen und Fragestellungen aus der Projektarbeit, die für Kunden im Print- und Onlinebereich immer wieder relevant sind.

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Katja bei publicgarden