Alle lieben Instagram


30.08.2019 – Katja Karina Kapelle

Für Organisationen und Unternehmen ist Instagram eine hervorragende Ergänzung im Kommunikationsmix. Jeder vierte junge Erwachsene in Deutschland nutzt Instagram mittlerweile zum Kommunizieren. Sogenannte Instameets, Instawalks, Instaswaps und vieles mehr tragen zu diesem Erfolg bei.

Blog pg / Alle lieben Instagram
 / Headerillu

Instameets und Instawalks


Instagram ist eine sehr gute Plattform, um sich mit anderen Gleichgesinnten zu verbinden ... und sie zu treffen. Für viele Orten gibt es eigene Instagram-Gruppen, wie Igers Berlin, Igers Frankfurt oder Igers Hamburg, etc.

Auf sogenannten Instameets treffen sich Instagramer, um gemeinsam etwas Besonders zu erleben. Ihre Eindrücke teilen sie dann unter einem bestimmten Hashtag in ihren Profilen. Beispielsweise von einer exklusiven Preview-Veranstaltung, einer Führung etc. Das wird entweder innerhalb der Gruppen organisiert, oder es wird von Institutionen, Unternehmen, Organisationen eingeladen. So bieten Museen gerne Instameets an, um ihre Ausstellungen zu bewerben. Unternehmen nutzen sie bei Produkteinführungen. Auf derartigen Events kommen besonders gut Goodie Bags an, die weitere Informationen zum jeweiligen Thema enthalten. 

Ähnlich konzipiert sind Instawalks, wo die Instagramer beispielsweise eine Tour durch ein Stadtviertel oder eine besondere Einrichtung machen. Sie gewinnen so einmalige Einblicke, die sonst vielleicht nicht möglich wären. Je spezieller diese Führung, desto interessanter ist das für die Community.

Takeovers und Instaswaps


Anders als Instameets und Instawalks, sind sogenannte Takeovers, aber insbesondere Instaswaps stecken hierzulande noch etwas in den Kinderschuhen.

Bei Takeovers geht es darum, dass Organisation oder Unternehmen einem anderen Instagram-User für eine bestimmte kurze Zeit (ca. drei Tage oder eine Woche) das eigene Profil „übergeben“. Es handelt sich hierbei oft um Influencer, die zu neuen Followern verhelfen sollen. Datenschutzrechtlich ist man hier auf der sicheren Seite, da es üblich ist, dass die jeweiligen Beiträge vorab vom „übernehmenden“ User gesendet werden und anschließend man selbst diese veröffentlicht. Es müssen also keine Zugangsdaten weitergeben werden. Trotzdem hat es aber den Anschein, als ob der andere User das Profil „übernommen“ hat.


Im Gegensatz dazu geht es bei Instaswaps darum, dass vergleichbare (Kultur-)Institutionen Beiträge austauschen. Das Naturkundemuseum postet auf dem Profil des Botanischen Gartens über Objekte aus der eigenen Sammlung, die aber in irgendeiner Form auch etwas mit dem Botanischen Garten zu tun haben. Damit werden beidseitige Synergien geschaffen.

In München gab es vor einiger Zeit den #MunichInstaSwap oder in Hamburg den #MuseumSwapHamburg, wo verschiedene Kultureinrichtungen Profile gegenseitig „übernommen“ haben. Dabei wurde jeder Einrichtung ein Partner zugelost. Im Rahmen der Aktion, die ein Wochenende gedauert hat, besuchten die teilnehmenden Häuser ihre Partner und berichteten darüber. Vorreiter dafür war der #MuseumInstaSwap in London.